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2 (1797) Vom Untergange der alexandrinischen Schule bis Kepler
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24 Von den Arabern, Persern u. n. Tartarn.

hinlänglich um Theorien, welche auf nicht sehr genauenund wenig von einander entfernten Beobachtungen ge-gründet sind, zu widerlegen. Man kann hier die Fort-schritte bemerken, welche wir in unserer Einleitung an-gekündigt haben. Die Wissenschaft, sagten wir,bahnt sich nur durch Zerstörung einen Weg.Man sieht, daß Albategnius an die Stelle der p t o-lemäischcn Bestimmungen seine eignen gesetzt hat;Arzachcl versuchte diese durch die seinigen zu ersetzen,und cs werden ihnen viele andre in dieser Reformationfolgen, aber Arzachel war zu dieser Unternehmungnicht bestimmt. Wir haben Grund zu glauben, daß erschlecht beobachtete: auch waren seine Tabellen, welcheden Namen der tole da nischen führen, weil er vonToledo war?.), nicht richtig genug, um über die Ta-bellen und dem Namcii des Albatcgnius den Siegdavon zu tragen a). Sie standen in keinem Ansehn,und man macht auch keinen Gebrauch davon.

§. 19.

Arzachel war indeß nicht nachlässig im Beob-achten. Man erzählt, daß er allein 402 Beobachtun-gen angcstellt habe, um den Ort der Sonnen-Erdfernezu bestimmen li) Diese Beobachtungen waren also sehrschlecht, weil er nur ein sehr fehlerhaftes Resultat dar-aus zog. Er fand den Ort dieser Erdferne wenigervorgerückt, als Albatcgnius bestimmt hatte, undohne zu glauben, daß dieser Astronom sich könne geirrthaben, ohne zu untersuchen, ob er sich nicht selbst geirrthätte, nahm er lieber an, daß dieser Punkt der Son-nenbahn zurückgegangen, als daß er nach der Ordnungder Zeichen weiter vorgerückt sey. Man darf sich dar-über nicht wundern, Ptolcmäus hatte die Erklä-rung der himmlischen Erscheinungen mit einer so großenMenge von Kreisen und verschiedenen Bewegungen über-

2) LIrncbinur, r« Z'-'-r«/'. c-r». 1sl>1. p. 2.

»)LouiIlLnä, krsek. sllron. pbil. p. 15.b) iiiccioli, 1 °. I, x. XXXI.