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D. Andr. Bell's Schulmethodus : ein Beytrag zur Verbesserung der Lehrmethode und Schuldisciplin in niedern Volksschulen ; ein Seitenstück zu Lancasters Schrift: Ein einziger Schulmeister unter 1000 Kindern in einer Schule
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Knabe von 8 ober 9 Jahren wurde in früher Zeit,vielleicht aus Unachtsamkeit, ins Asylum ausgenom-men. Er war dumm, faul und verzagt, seine Schul-kameraden afften ihn, begegneten ihm allemal mitBeschimpfung und behandelten ihn als ihrer ganzunwürdig. In seiner ersten Schule an eine solcheBehandlung gewohnt, hatte er keinen Muth, sich zuwidersetzcn oder sich zu beklagen. Sobald ich be-merkte was vorgicng und den Knaben genau betrach-tet hatte, schien es mir, daß er in kurzem ganz blöd-sinnig werden würde, wovon er auch schon den An-schein hatte. Ich forderte die Knaben wie gewöhn-lich vor. Den Fremden, welchen sie geringschätztenund verächtlich behandelten, nahm ich in meinenSchutz, weil er des Schutzes durchaus bedurfte. Ichsagte ihnen, daß seine Verwirrung mir zum Theileine Folge von einer früher» Behandlung zu seynscheine, und redete von dem Erfolge, den ich besorgte,wenn eine solche Behandlung fortdauerte. Ich be-stimnrte die ganz verschiedene Art de« Verfahrens,welche auf jeden Fast unsre Schuldigkeit ist gegeneinen unsrer Nebenmenschen und Mitchristen zubeobachten, welcher um der Schwäche willen, worübersie spotteten, zehnmal mehr unser Mitleid verdiente;ich redete mit unter auch von den Hofnungen, die ichrücksichtlich des Gemüths dieses Knaben hegte, wennsie alle ihn mit ausgezeichneter Freundlichkeit behan-deln und anfrischen würden. Ich versprach und dro-het«, und forderte alle meine junge» Freunde auf eben