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Diese Knaben aus diesem Zustande, wo möglich,zu befreyen, war für mich ein Gegenstand der äußer-sten Ehrbegierde. Die Schwierigkeiten, welche sichhiebey meiner Seele vorstcllten, waren hinreichend,di« größte Anstrengung zu reihen. Die Vorurtheile,welche man gegen diesen Gegenstand hegte, warennicht das Geringste, und noch mehr der Fall, daßmanche dieser jungen Leute, wenn sie zu guten Ge-wohnheiten zurück gebracht wären, wiederum in solcheGesellschaft gerathen würden, die auch die besten Sit-ten verderben, und alsdann den Gedanken hegenwürden, daß der Fehler mehr in der Natur der Kin-der, als in der Lage, worin sie sich gesetzt finden,läge. Indessen schien mir doch unter allen diesenUmständen die Erwartung, welche ich von einemglücklichen Erfolge hegte, dieß Opfer zu verdienen und
jecre liefert, von welchen viele aus dem niedrigsten Stan-de der Verdorbenheit und der Arinscligkeit gerettet sind.Wenn der Geist, den ich unfern jugendlichen Seelen cin-rufio'ßcn versucht habe, nicht wiederum verfliegt, so trageich nicht das mindeste Bedenken, jedem beobachtenden Zu-schauer i« beweisen, daß et die verkehrte Anwendung ei-net jeden richtigen Eriiehungtgrundsatze« ist, welcher mehralt jede andre Ursache dem Charakter der gemeinen Kinderbi« jetzt das schlechte Gepräge anfdriickte. Man stelle sichnur den Betrug und die Ränke vor, die die Kinder vonden Eltern, unter deren Aufsicht sie mehrentheilt stehen,sowohl durch Deyspiel alt Unterricht lernen, und man wirdleicht sich die Folge hievon gedenken können. Et wird derschwerste Theil meinet Geschäfte» seyn, diesen Radicalfehleri» verbessern, daher habe ich meine äußerste Demiihungendarauf verwendet, diese Verkehrtheit autjurotren.