Druckschrift 
D. Andr. Bell's Schulmethodus : ein Beytrag zur Verbesserung der Lehrmethode und Schuldisciplin in niedern Volksschulen ; ein Seitenstück zu Lancasters Schrift: Ein einziger Schulmeister unter 1000 Kindern in einer Schule
Seite
47
Einzelbild herunterladen
 

47

des Lesens vermindert. Jedoch das letzte Hülfsmittelbringt diese Zeichen in einen viel kürzer» Begriff durchein Buchstaben-Alphabet. Die Geschichte dieserHülfsmittel bezeichnet uns ganz natürlich den Gang,den wir bcym Leseunterricht zu gehen haben. LaßLuns von diesen unschätzbaren Entdeckungen in ihremganzen Umfange den Nutzen ziehen, daß wir gleichanfangs jeden Buchstaben und demnächst jede Sylbevollkommen lehren. Welche Erleichterung djescs demUnterrichte verschafft, glauben diejenigen nicht, welchees nie versuchten und die Folgen davon erprobten.Denn wie viel weniger Buchstaben giebt es als Syl-ben, und wie viel weniger Sylben als Worte, undwieweit leichter ist es, eine Sylbe zu lesen als einWort? Man nehme an, man hätte nicht mehr alsdie Buchstaben zu lernen, und wir könnten lesen,wie bald wäre dicß geschehen? Jetzt hat man aufdiese Art nur Sylben zu lernen, das Ucbrige, dasLesen eines Wortes auf einmal u. s. w. folgt alle-mal von selbst, und oft trotz den Bemühungen esverhüten zu wollen. Au -ßer der ei - gent- li-chen Le- se - ü - bung kann dieß als wirk - li-che Buch - sta - bir - ü - bung be - trach - tet wer-den. Der Unterschied, der zwischen Leseunterricht«ach Sylben und dem nach Wörtern sich befindet,kann durch den Unterschied erläutert werden, der zwir.sehen dem Numeriren lehren auf die gewöhnlicheWeise, und der Einthcilung der Zahlen in ganze undhalbe Perioden ist. Wie lästig und schwer ist auf