Gegenstand nicht eher daran zu geben, bis er vonallen Classcn gut verstanden ist. Dieß wird für dieZeit einige Mühe kosten, allein die Arbeit, welcheauf diefe Weise angewendet ist, belohnt sich immerreichlich nachher. Die Gewohnheit der Meister,die ihren Schülern auf einmal sagen, wenn siefehlen oder stecken bleiben, und Vorschriften gebenohne inne zu halten, um sich davon zu überzeugen,ob auf dieselben auch geachtet wird, oder ob sie verestanden werden, ist die Ursache vieler Verzögerung.Man musi nie eine Sache, die auf einmal beygebrachtwerden kann, bis zu einer folgenden Lection aufschierden, (es sei) denn, daß sie wiederholt oder durchgersehen werden soll, welches bei» dem vollständigen Unrterrichte in der ersten Zeit noch immer nöthig seynwird); im Gegentheil muß man sie, ehe man siefahren läßt, leicht und ganz geläufig machen, wasfür Zeit auch darauf gehen mag. —
Das Duchstabirbuch, das hiernächst den Kindernin die Hände gegeben wird, ist der erste Theil desVuchstabirbuches für die Armenschule von der FrauTrimmer. Es dient dazu, um sich in dem zuüben, was bereits gelernt ist. — Der Schüler,welcher zuvor einige einsylbige Wörter fertig undunvorbereitet lesen oder buchstabiren gelernt hat,bemerkt, wie leicht und einfach ihm nun seine künfti«gen Fortschritte gemacht sind. Wenn er anfängt Wörrter von mehr als einer Sylbe zu lesen, so fährt erfort ei-ne Syl-be nach der an-de-ren zu lesen.