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Buch mit dem Tage des Monats, an welchem dieLeetion anfängt, und jede Lection für den Tag mitVleystift oder sonst gezeichnet. Keine Lection sollteeigentlich, besonders in den unteren Claffen, längerals eine halbe Stunde, sowohl mit Lernen als Austsagen beschäftigen. Diese wichtige Regel steht an Wich-tigkeit nur der andern nach, daß auf jeden Fall keineLection eher sollte erlassen werden, bis sie gut Herrgesagt ist. Wenn ein Schulmeister die Classe, diesich mit ihrer Lection beschäftigt, übersieht und wahr/nimmt, daß alle beschäftigt und aufmerksam sind, soist das, was die beste Hälfte der Classe in zehn Minurten lernen und in fünf hcrsagen kann, eine eigent-liehe Aufgabe für die halbe Stunde, wenn nämlichdie Classe den ganzen Tag so beschäftigt wird. Istes aber nur für eine kürzere Zeit, so wird strengereAufmerksamkeit erfordert und eine längere Aufgabefür die halbe Stunde bestimmt. Der Hülfslehrersagt oft, und der Lehrer gelegentlich, mit der Classeseine Lection her. In den rcsp. Classen lernen di«Hofmeister ihre eigene Lcctionen und lehren ihre Zög-linge die ihrigen« (oder lieber sie lernen durchs Leh-ren), und zwar eine Sylbe nach der andern, ein Wortnach dem andern, eine Zeile nach der andern, einenVers nach dem andern, ein Spruch nach dem andern,je nachdem die Classen steigen; d. h. eine Sylbe,ein Wort, eine Zeile, ein Vers oder Spruch wirdsorgfältig gelernt, ehe ein anderer vorgenommen wird.Wenn alles auf diese Weise geschehen ist, wird die