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D. Andr. Bell's Schulmethodus : ein Beytrag zur Verbesserung der Lehrmethode und Schuldisciplin in niedern Volksschulen ; ein Seitenstück zu Lancasters Schrift: Ein einziger Schulmeister unter 1000 Kindern in einer Schule
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Haftes als zuverlaßigeü Mittel willige und geschickteGehülfen in dem Schiilhaltungssystem zu erlangen.Diese müssen so oft cs schicklich ist gemacht wer-den.* Hierauf wird jede Classe in Hofmeister (Auf-seher, Intnrs) und Zöglinge (kuxÜ8) cingcthcilt.Der oberste, oder lieber der zuverläßigste und besteKnabe unterrichtet die schlechtesten, der zunächst besteden zunächst schlechtesten u. s. w. Der Zögling nimmtseinen Sitz oderseine Stelle zunächst bey seinem Hof-meister. Der Nang aber, den jeder Schüler in seinerClasse hat, hängt von seinem täglichen Fleiße undvon seinen Fortschritten ab. Je nachdem Einer demAndern forthilft und zurcchtweiset, wechselt auch jedeLection nach seinem verhältnißmäßigen Fleiße und nachseinen Talenten ab. Oft fällt der Hofmeister unterseinen Zögling; dauret dies eine Zeitlang, so wirdumgekehrt Er Zögling, und der Zögling Hofmeister.Bey den Schreib - und Rechenlectionen, wo die Auf-gaben von jedem besonders gefertigt werden, sitzt deruntere Schüler oder Zögling bey einem oberen oderHofmeister, der Acht giebt, daß er beschäftigt ist,und ihm hilft, wo es nothwendig ist, während demer selbst von seinem Lehrer oder Hülfslchrer unter-richtet wird. Rücksichtlich dieser Eintheilung inHofmeister und Zöglinge, die keineswegcS die wich-tigste und nothwendigstc im Schulsystem ist, wird eineneue Anstellung erfordert, so oft die Zöglinge es ihrenHofmeistern abgcwinncn. Jeder Wechsel wirkt hierwie ein Sporn. In jeder Classe ist des Lehrers