sich in 8 Classen von 6 bis r8 Kindern theilt. Inden höhern Classen, wo die Stufenfolge der Fortschrittenicht so bestimmt ist, als in den untern, werdenmehrere Schüler Zusammentreffen. Je weniger Gas-sen, desto besser ist's im Allgemeinen. Nunmehrmüssen hauptsächlich aus den zwey oder drey höherenClassen die Lehrer (^eaoiiers) für jede Claffe gewähltwerden. Der Hülfslehrer (Assistant) kann oft einKnabe sehn, auf den man sich verlassen darf, ausdieser oder einer höhern Classe. Am rathsamsten undbesten ist cs, wenn diese Lehrer und Hülfslehrer durchWahlstimmcn der höhern Classen und der besten Schü-ler in der Schule ausgehoben werden. Der Hülfs-lehrer kann verabschiedet werden, wenn es für die Wahleines zuverlässigen Lehrers (Holier) rathsam scheint.Erfordern cs die Umstände, besonders bey den frühernEinrichtungen, wenn noch Vieles geschehen muß, unddie sehr einfachen Geschäfte, weil sie zuvor nie aus-geübt sind, einigen schwer und mühsam Vorkommenmöchten : so kann beym ersten Anfang aus den fä-higsten Knaben ein Unterlehrer oder Nebenlehrer er-nannt werden. Es ist allemal das Beste mit einervollen Anzahl von Lehrern zu beginnen, deren An-zahl nachher wieder verringert werden kann, wenndie Schule an Regelmäßigkeit zunimmt, die Lehr-pensa leichter und bekannter werden und die Arbeitder Lehrer und Schüler mit Vergnügen und Lust fort-geht. Neue Anordnungen von Lehrern ist ein wirk-sames Mittel der Schuldisciplin, ein eben so vortheil-
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D. Andr. Bell's Schulmethodus : ein Beytrag zur Verbesserung der Lehrmethode und Schuldisciplin in niedern Volksschulen ; ein Seitenstück zu Lancasters Schrift: Ein einziger Schulmeister unter 1000 Kindern in einer Schule
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