nung, die von derjenigen verschieden ist, in welchersie in ihrer Classe stehen, weil jeder Zögling zurSeite seines Hofmeisters (Aufsehers) sitzt. Man be-merke gleich anfänglich, wie mancherley Vorrheileaus dieser einfachen Einrichtung hcrvorgehen. Zuerstwird der gesellige Verein sowohl beym Hofmeister alsbeym Zögling durch die gegenseitigen Geschäfte bcför-dert, welche ihnen angewiesen sind. Demnächst hatman in dem nämlichen Augenblicke, da man einenKnaben z»m Hofmeister ernannt hat, ihn in seineneigenen Augen erhoben, und ihm eine Würde zu be-kleiden gegeben, dessen Wirkung zur Genüge bekanntist. Ferner sehen die (Aufseher) Hofmeister ihre Zög-linge in den Stand, mit ihren Classen Schritt zu hal-ten. Einige von ihnen würden sonst wieder rückwärtsgehen und zu einer niederen Classe herabgesetzt wer-den, oder fortdauernd in ihrer Classe bleibend fastjede Möglichkeit der Erhöhung dadurch verwirken,weil sie niemals eine Lection lernten, wie sie eigent-lich gelernt werden muß. — Dies ist die Ursache,warum so manche Knaben in jeder Schule für un-fähig zum Lernen erklärt werden. So oft mir diesbeym Anfänge meines Versuches von einem unsrerZöglinge durch die Unterlehrer, die ich damals hatte,hinterbracht wurde, war meine Antwort: „Sie wis-sen nicht, wie man lehren, wie man die Aufmerk-samkeit des Zöglings richten und fesseln muß. DieUrsache liegt nicht daran, daß er nicht lernen kann,sondern daß er nicht den Grad von Aufmerksamkeit
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D. Andr. Bell's Schulmethodus : ein Beytrag zur Verbesserung der Lehrmethode und Schuldisciplin in niedern Volksschulen ; ein Seitenstück zu Lancasters Schrift: Ein einziger Schulmeister unter 1000 Kindern in einer Schule
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