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oberste Stelle einnimmt. Fällt er unter seines Glei-chen, so wird er zur fortwährenden Herabsetzung ver-urtheikt; erhält er aber einen höheren Platz, so wirdihm erlaubt, zu seiner eigenen Classe wieder zurück-zugehen und einen neuen Versuch anzustellen. Osttragt es sich zu, daß er bey verdoppeltem Flciße nunSchritt mit seiner Classe halten kann. — Auf dieseArt wird nie eine Classe in ihren Fortschritten durchträge oder dumme Knaben aufgehalten, jeder Knabein jeder Classe ist ganz zu seinem Vortheile beschäf-tigt, und eben dadurch, daß er seines Gleichen fin-det, wird sein Zunehmen am wirksamsten befördertUnd aufs höchste gebracht. Auf diese Art bilden sichauch die Classen ganz natürlich von selbst, sowohl inRücksicht der Anzahl als der Fortschritte. Sollteetwa ein? zu zahlreich und zu ungelenk werden, oderdas Gcgentheil eintreten, so findet eine Unterabthei-lung oder eine Vereinigung Platz, indem man die ober-sten Knaben einer niederen Classe mit den untersteneiner höheren Classe vereinigt, .oder auf eine andreWeise nach dem Maaße ihrer Zunahme sie zusammestverschmelzt.
So viel von der allgemeinen Einrichtung einer.Schule. — Jetzt mehr besonders von der Freyschule.
2) „Jede Classe besteht aus Aufsehern (Hofmei-stern) UNd Zöglingen, (Autors ancl zmxilH
In einer Classe von 12 Knaben unterrichten alsodie 6 obersten die 6 untersten, jeder einen. Dem-zufolge nehmen die Knaben ihren Platz in einer Ord»