Esras. 67 z
Verfahren auch noch eine zweite, unlöblicheSeite habe 6).
Die Schwierigkeiten endlich in Zahlen undNamen, auf welche der kritische Forscher dieserBücher sehr offt stößt, können wenigstens inunsern Zeiten ^ das glaubwürdige Ansehen derBuchs nicht mehr untergraben. In einemBuch mit Kapiteln voll Namen und Zahlenwerden häufige Fehler und starke Auslassungen
selbst
ch Ob diese Vorwürfe, die man dem Verfahren de-Esras als Vorsteher des Volks machen muß, auchden Schriffrsteller treffen, brauche ich hier nichtzu untersuchen. Ich bearbeite in dieser Einlei-tung die Schrifften des A. T- blos als KritikuS;der Dogmatiker mag meine Untersuchungen brau-chen und beurthcilen wje er es für gut findet.Doch, wenn ich mit rwei Worten meine unvor-greifliche Meinung äußern darf: der Schrifft»steller muß nie mit dem Anführer des Volks ver.wechselt werden. Der Lhef des Volks kan durchsein hartes Verfahren Schatten auf seinen Cha-rakter werfen, und der Schriffrsteller erzähltnur nach der Aufrichtigkeit, welche die erste Tu-gend eines Geschichtschreibers ist; und so wieder Vorsteher auf der einen Seite durch seineHarte verlieft, so gewinnt auf der andern derSchriffrsteller an Glaubwürdigkeit. Selbst derhöchste Grad von Inspiration verwahrte ia nichtvor allen Fehltritten im bürgerlichen Leben- Goläßt sich der Knoten lösen, den so viele würdigeGelehrte, selbst Herr R- Michaeli« (Orient. Bi«blioth. Th. U. S- 50), für unlösbar gehaltenhaben.
N Theil. U N