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2 (1781)
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10 Rap. m. RrLtische Hülfsmittel.

IV.

Handschrifften.

§. Z42.

Anordnung dieses Abschnitts.

In den bisherigen Nachrichten von hebrai-schen Handschrifften herrschen mancherlei Ver-wirrungen. Die Schrifften, welche ihrer ge-denken, sind meist aus dem vorigen und demAnfang des jetzigen Jahrhunderts, von Män-nern geschrieben, die aus Vorliebe zur rabbini-schen und talmudischen Gelehrsamkeit nichtsohne Talmud und Rabbinen untersuchten undbeurtheilten, folglich auch mit ihnen, ohne ineine Handschrifft selbst iemais geblikt zu haben,über Handschrifften schrieben und urtheilten.Sie warfen daher alles, Synagogenrollen undgemeine Handschrifften, in Eine Klasse, undsprachen, als wenn die spitzfindigen Gesetze fürdie Abschrifften der Synagogenrollen alle Ma-nuskripte überhaupt angiengen. Und doch wei-chen diese von ienen in den meisten Stuken ab;zu diesen konnte Gold, Baumwollen-und gemei-nes Papier gebraucht werden, zu ienen nicht;diese konnten mit allerlei Figuren und Gemahl-den geziert werden, iene niemals; diese konn-ten mit jüdischer Cursivschrift, ohne Kolumnen,und mit allerlei Uebersetzungen zur Seite ge-schriebenwerden, iene nie; diese wurden ordent-