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Die Lebensbeschreibung der Bischöfe Bernward und Godehard von Hildesheim
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Bernward's Leben.

Christus! vom Fieber ergriffen und kränkelte fünf Jahre lang.Weil aber nichts auf Erden ohne Ursache geschieht glaube undvertraue ich zum Herrn, daß er mich züchtigte mit seiner Zucht,aber dem Tode mich nicht übergab, auf daß nicht durch meineAbwesenheit die Erfüllung meiner Hoffnung möchte verzögertwerden. - Diesem Kloster, das auf den Namen Gottes und desheiligen Kreuzes und der allzeit jungfräulichen Gottesmutter unddes heiligen Erzengels Michael geweiht war, gab ich Mönche zuBewohnern, die ich unter solchen Verhältnissen dort vereinte, daßsie ebenso wie nach klösterlicher Regel dem Treiben dieser Weltentfremdet, so auch von jeglichem Hemmniß weltlicher Knecht-schaft befreit seien. Auf den Rath meines Lehnsherrn und Kai-sers Heinrich, und nieines Lehrers und Erzbischofes Erkenbald,den ich selbst in der Versammlung meiner Mitbrüder zum Erz-bischof. weihte, habe ich alles, was ich au weltlicher Habe in Land-gütern, Höfen, Aeckern, Weiden, Gewässern, Wäldern, Wiesen,Kirchen, Reliquien, Büchern, Silber und Gold, überhaupt alles,was ich nach Erbrecht besitze oder durch bürgerlichen Kauf er-werben konnte, mit Ausnahme dessen, was ich dem Altäre derHelligen Maria im Dome an goldenen Kronen, Kelchen, Leuchtern,Gewändern und andern kirchlichen Zierrathen übertrug, ganz undgar zum Nutzen der Brüder durch die Hände nieines Vogtes hin-gegeben; zu Ehren Gottes und seiner Heiligen, zum Seelenheilmeiner vorgenannten Lehnsherrn und Kaiser, und meiner selbstund aller meiner Nachfolger und derjenigen, deren Erbgüter icherwarb, damit die Diener Christi von aller irdischen Knechtschaftfrei, unter der Vertheidigung und dem Schutz meiner Nachfolgerin Frieden und Erbarmung ein ruhiges Leben führen und zumHeil der Lebenden frommen Betrachtungen nachhängen mögen.Wenn aber einer meiner Nachfolger oder irgend jemand weltlichenStandes diese Stiftung beeinträchtigen oder sich erfrechen sollte,sie frevelhafter Weise an sich zu reißen, so schließe ich ihn mitdem Schwerte des göttlichen Wortes von Gott und seinen Heiligen1) Job. s, s.