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Dritter Theil (1729)
Entstehung
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578
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578 Eax. IX. Von der Bewegung.

ftr im Gefässe, als die äussere. Deswe-gen vermag sie nichts hineinzudrucken.Hier-aus aber ist zugleich klar, daß die Lasst imGlase so starck auf das Wasser drucket als»hm die äussere in wiederstehet. Dero-

wegen muß das Wasser durch die RöhreOil herunter fallen. Indem dieses ge-schiehst , erhält die Lusst im Glase mehrRaum, als sie vorher einnahm und wirddadurch schwächer als die äussere (§. 12 ; 1'.I. Lxper.). Da nun solcher gestalt dasWasser in demGlase wenigerWiederstandfindet, als es von aussen gedruckt wird; somuß es durch dieRöhre^L in die Höhe stei,gen. Weil beständig so viel Wasser durchabrinnet, als durchs hinein steiget;so dauret auch die Bewegung so lange stwt,als die Eröffnung k" im Wasser stehet. Jedünner die Luffl im Glase ist, je we-

nigerfindet die äussere Lufft,welche aufdasWasser drucket, darinnen die Röhre Lk'stehet, Wiederstand. Und daher mußdas Wasser durch die Röhre Lk' um soviel höher springen. Und eben zu demEnde nehme ich ein Glaß, welches etwashoch ist, da sonst der Versuch in einer je-den gläsernen Kugel angehet. Will manselbst mit Augen sehen, was sich für ein Un-terscheid in der Höhe des Sprunges erei-gnet,nachdem dieRöhre 61-Uang oder kurtzist; so darf man nur ein« meßingeneHülse

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