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Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
522
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worden: Ich habe diesen Spring-Brun-nrn auch auf den Teller der Lufft-Pumpsgebracht und nachdem ich die Glocke darü-ber gedscket, dieLufft gewöhnlicher Maas-sen ausgepumpet. Sobald dieselbe genungverdünnet ward, theilete sich das Wassernicht mehr oben in Aesilein, warfauch keineKüglein, sondern fiel von einer Seite in ei-nem kleinen Bogen nieder: denn es stehekdas GefässelK doch niemahls so gantz ho-rizontal, daß dieRöhre nicht etwas ge-

gen eine Seite, ob zwar nicht mercklich soltegeneigetseyn.Es war abwdabey merkwür-dig,daß dasWasser in dem vonLufft leeremRaume eben nicht höher stieg, als in derfreyen Lasst, und daher auch dort nicht völ-lig dieHöhe erreichte,welche es zu fallen hat-te. Derowegen ist klar, daß nicht allein die-Luffr Ursache ist, warum das Wasser ausder Röhre 6kl uichtvöllig so hoch springet,als es im Gefasse stehet. "Es

muß demnach der Wiederstand der Röhrodaran schuld feyn, wo sich das Wasser, in-dem es heraus springet, reibet: welches ab-sonderlich mercklich ist, wo eine so kleine Er-öffnung ist, als wie in unserem Versuche.Ursache Damit ich aber zeigete, daß bloß der Druck^ des Wassers von dem Sprunge UrsacheAvon, sey; so habe noch einen dergleichen Spring-Wasscr. Brunnen verfertigen lassen, wo der Boden/rLLVzu ist,da man aber dieRöhrEd

^ ab-