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flüssiger Materien. 521
springet, viele Krafft hat, als wenn seineKrafft geringe wird; so findet es auch zu-letzt grosseren Wiederstand von der LufftalsimAnfange. Hierzu kommet, daß dadie Lufft in die Höhe geflossen wird und siezur Seite nicht gleich ausweichen kan, sieein wenig zusammen gedruckt wird (§. rrr1.1. Lxper.) und daher noch mehr wie-derstehek (§. ir; 1'. I. Lxper.). Dero-wegen prallet das Wasser gleichsam an derLufft zurücke und fället in Tropffen zusam-men, breitet sich auch oben aus, daß es vonden Seiten herab röhret. Damit ich zei- Bsfchaf-gen möchte, daß keine andere Ursache vor-Händen sey, als die Lufft; so habe ich es zu-^„5""gleich in einem von Luffr leerem Raume und Wassersin der Lufft aus einerley Spring-Brunnen in Luffe-springen lassen. Ich habe ein viereckichtes leerenMchlein genommen und unten
in Leine Röhre von meßingenem^.' '
Bleche anlöthen lassen, die in spitzig zu-gehet und ein gantz engesLöchlein hat.Obenist im Boden ^.LLI) ein Loch gemacht, da-mit man daselbst das Fläschlein mit Was-serfüllen kan. Wenn dieses geschehen, sospringet dasWasser in lll heraus; aber sehrdünne,weil das Löchleinki sehr enge ist: unddemnach währet es gar lange,ehe dasWas-flr gantz ausspringet. Das springendeWasser ist hier in der freyen Lufft ebenso beschaffen, wie es vorhin beschriebenKk z wor«