Druckschrift 
Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
512
Einzelbild herunterladen
 

;ir Eäp. VII. Vsn Sinttett. ^

---- ..V

Derowegen wird hier nicht der Geruch be- ^

nommen, wie sich einige einbilden; sondern ^bloß gehindert und zurücke gehalten, daß er ^sich nicht durch die Lufft zerstreuen kan.Und ^demnach siehet man aus diesem Versuche, ^daßderGeruch in einemAusflusse einer sub-tilen Materie bestehen muß: welches auchWie Vi- der vorhin angeführtestarcke Gestanck vonrriol-Se dem Katcke und Opermente bekräftiget,le einen Wenn man Vitriol-Oele mitSpanischem ^ !

Wein vermischet und eine Weile im war-ruch be. men stehen lässetsso bringet es einen sehr an- -dkommt. genehmenGeruchhervor.DasVitriol-Oe- Kile löset die Materien auf. Derowegen da in vr"demSpanischenWeine viel von einer wohl-riechenden Materien zu finden ist; so wirdauch der Geruch vermehret, »venn sie meh-rereFreyheit bekommet in dieLufft zu gehen. ^Geruch Wenn Metalle im Scheide-Wasser aufge- ^ 'der Me- löset werden, so steiget ein brauner Dampsf»allen die in dieHöhe, welcher einen garstigen und sehr ^wiedrigen Gestanck hat: hingegen wenn ^das Eisen durch Vimol-Oele oder8piri- ^rum virrioli mit Wasser remperiret auf- A ..gelöset wird (§. 141 1 - II- Lxper.) ; so ist ^der Dampff subtile und hat Farbe wie ein ^Rauch, reuchr aber wie Schwefel. Weilvon dem Eisen zweyerley Geruch kommet,indem es in verschiedenen menüruis, alsin Scheide-Wasser und Oleo oder spiriru ^virrioli aufgelöset wird ; so müssen die rie- ^

chem "vk