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Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
513
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vm. Von Sinnes

6erch chendmDämpffenicht allein Materie ausdem Eisen, sondern auch aus dem men-üruo mit sich führen. Man hat gemeineAU Versuche, die zur Erkäntniß des Geruches!ersch, Mt weniger beytragen, als die künstliche.

M!K Wem ist nicht bekandt, daß unter den Blu- Verande»^ ach men keine einen stärckeren Geruch hat als nmg desEm die Lilie und wie angenehm derselbe reucht ? «""siresGM So bald man aber ein Blat nur in der °Hm Hand reibet; so verlieret es nicht allein sei- §§»6.»«- nen Geruch, sondern bekommet gar einenchm heßlichen Gestanck. Ehe man das BlatEd reibet,stehet es fett und vortreflich weiß aus;

Hck« indem man es reibet, vergehet die weisseFarbe, es wird durchsichtig und wäßerig:

,i;ß«n! welches eine Anzeige ist, daß der Safft, derittch anfangs durch kleine Behältnisse in demchA Blate zertheilet seyn muß, nun zusammenfliestet. Man findet auch, daß andereJaM siarckriechende Sachen nicht mehr riechen,

M wenn sie ins Wasser geleget werden: wor- WasserN H aus man erkennet,daß dasWasser hindert, hindertdaß die riechende Materie nicht ausfliessen den Ge-kan. Und zwar, da man findet, daß das ruH..Wasser den Geruch annimmet, von demAfi-r was darinnen lieget; so muß auch in der^ K Lilie der zusammen geflossene Safft hin-dem, daß die riechende Materie sich nichtinehr wie vorhin durch die Lufft frey zer-! ltreuen kan. Weil aber in der Nähe einanderer Geruch zu spüren ist, der unange-P (LMM»«,-z. Th) Kk nehm