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Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
511
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Mrcker, daß einem dieZürgen davon über-gehen. Wir haben schon an einem andern'OM (§.ir8V. n. Lxper.) gesehen, daß,wenn ungelöschter Kalck und Operment ingemeinem Wasser aufgelöset werden, da-durch ein solcher Gesianck entstehet, derglei-chen man von faulen Eyern verspüret, odereuch empfunden wird, wenn der Gassen-Koth gefaulet und aufgerühret wird.Dis-serGestanck aber dringet auch durch dasPapier und andere dichte Materien, wie ichdaselbst schon ausgeführet.Der Kampffer Wie derHai einen starcken und sehr flüchtigen Ge- Kampfferruch: wenn man aber Vitriol-Oele dar-aufgeußt und des Camphers nicht zuvielhat, so gehet der Geruch auf einmahl weg.Unterdessen kommet er doch bald wieder,wenn man genung Wasser daraufgeußt,daß der Campher von dem Vitriol-Oelsabgesondert wird. Da das Wasser bloßden Campher und das Vitriol-Oele voneinander trennet, Massen bekandr, daß sichdas Wasser wohl mit dem Virriol-Oele, a-ber nicht mit dem Campher vermischet; somuß auch das Vitrivl-Oele den Campherßicht ändern, sondern lassen wie er ist, das>ß, es theilet ihn bloß in kleine Theile, dieE Campher sind. Da aber gleichwohlder Campher keinen Geruch hat, so lange ersn Vitriol-Orle allein ist; so muß diesesWdern,daßkemGeruch heraus fahren kan.

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