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Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
510
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nicht einerley und demnach kan auch disAuflösung und was dadurch heraus kom-met einerley seyn. Es mag nun aber in derVeränderung Vorgehen,was da will, so sie-hst man doch wenigstens so viel, daß nichtsanders heraus kommen kan, als daß diesubtilen Theile der Materie ihre Grösse undFigur andern, dadurch der Geschmack erre-get wird, folgends daß der Geschmack vonFigur und Grösse derselben T heile herrüh-Wie er ren müsse. Wenn soviel Silber, als an-wird^ gehet, in siarckem8pirüu rmri, oderSchei-^ ^ dewasser aufgelöset wird; so wird die So-lution bitterer als Galle und Wermuth.Und demnach kommet hier ein neuer Ge-schmack hervor, davon nichts in den Ma-terien anzutreffen ist, durch deren Hülffe erWie er hervorgebracht wird. Wenn man wie

sslsk wird'vorhin das Silber, Bley im 8pirim ni.tri, oder Scheide-Wasser auflöset; so brin-get man einen süssen Geschmack hervor.Mehrere Exempel führe ich nicht an, weildoch alle dahin ausgehen, daß ein Ge-schmack durch Materien hervorgebrachcwird, die entweder gar keinen, oder dochkeinen solchen haben, dergleichen herauskommet. Eben dergleichen Beschaffenheithat es mit denen Versuchen, welche denGe-Wle Kalck ruch betreffen. Man reibe ungelöschteneinenUrin- Kalck und Salmiac unter einander; so ent-Ämmet ein Geruch wie Urin, und zwar so ein