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Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
508
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5o8 VIII. V-n Sittnett.

Ohre zeiget nur, wie das Ohre von innenbeschaffen ist, keinesweges aber mach esdie Veränderung empfindlich, welche sich ^in ihm ereignet, indem wir hören. Dero- ^ . 7''wegen kan es wohl mit Nutzen gebraucht -werden,wenn man einem denBau des Oh- ' -res erklären will: allein es ist nicht dienlichwenn man darnach fraget,wasim Ohre ge- ^ 'schiehet, indem man höret, als wie man in ^ ^

dem künstlichen Auge zeigen kan, was imnatürlichen geschiehst, wenn man siehet.Andere Versirche, die zu dem Gehöre die-neu, gehören zu der Music und würden uns' zu weit von unserem Zweck abführen, wenn ' ^wir bis dahin gehen wollten.. Ich erinne- - ^'re nur dieses, daß man auch Instrumente ^hat, dadurch man das Gehöre versiärcken ^ ^kan, deren Grund bloß darauf ankommet,daß mehr Schall ins Ohre gebracht wird, Ä.als sonst vor sich hinein fallen würde. Al- - -lein man ist bißher noch nicht darauf be-dacht gewesen, wie man machen kan, daßder Schall siärcker wird, che er ins Ohr :kommet: wodurch man erhalten würde,daß man leiser und weiter hörete, als mitblossen: Ohre geschiehst. -

Vom De- §. 116. Von dem Gerüche und Ge- ^r«che schmacke hat Boyle (3) verschicdeneVersu-

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in Lxperiment. nec no» oblerrsr. circg srporum 6i oäoruw xroäuÄioncm meckLnicsm.