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<^ap. VIII. Von Sinnen. 527
Aftwie in ein Haar-Nöhrlein hinein zie-hen lassen und an statt des Glases O) ge-brauchen ; so wird man die darinnen befind-lichen Thierlein sehr vergrößert an derGand oder auchaufdem Glase Ql-l her-um kriechen sehen, wo das Licht hinfället.
Bey anderer Gelegenheit will ich umständ-licher beschreiben, was bey Verfertigungund dem Gebrauche dieses Instrumentesmacht zu nehmen und wie weit man es inBetrachtung sonderlich natürlicher Klei-nigkeiten gebrauchen kan.
§. 11;. Von dem Gehöre ist nicht nö- Warumthig besondereumstände anzuführen,indem keine Ver-schon oben, da wir von demSchailelgeredet, ^ Ge-soviel beygebracht worden, als zu unseren an-Wchten dienlich seyn kan. Man kan gestelltzwar auch Ohren durch die Kunst zuberei-werden,im, die mit den natürlichen von innen einer-ley Beschaffenheit haben, dergleichen derHerr Hoff- Rath Hoffmann angegebenund hier von einem Künstler, der in Helffen-bem wohl arbeiten kan, verfertiget werden:allein es ist ein grosserunterscheid unter demkünstlichen Auge, was vorhin (§. no) be-schrieben worden und diesem künstlichenOhre. Das künstliche Auge leidet ebendie Veränderung, welche in dem natürli-chen vorgehet, und machet siesichtbahr,daAr von aussen nicht sehen könnnen,was sichihm zuträget: hingegen das künstliche
Ohre