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Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
506
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506 Oap. VIII. V-n Sr'tttte»r.

lich folget ein mattgeschkiffenes Glaß Ott,darauf sich die Sache pr^lentiret. Allediese Glaser sind in Röhren eingesetzet, diesich verschieben lassen, damit man alles rechtstellen kan, wo es nöthig ist. Hinten beyOtt ist noch eine leere Röhre, die weiter ge-het, damitkein fremdes Licht von aussen aufdas Glaß Ott fallet und das daselbst abge-Vorcheil mahlte Bild verdunckelt. Man hat diesenVortheil dabey, daß ein Mahler die ver-rungs grösserte Sache besser abzeichnen kan, alsGlases, bey den sonst gewöhnlichen Vergröße-rungs-Gläsern geschiehet: auch kan manhier ohneBeschweerde derAugen alles wohlbetrachten, was sich in dem vergröfferten.Bilde zeiget. Ich habezwar jetzt nicht dieGelegenheit, daß ich ein dergleichen Instru-ment könnte verfertigen lassen-.allein mansiehst leicht, daß es angehen muß, indem ichnichts angenommen, dessen Richtigkeit inder Optick erfahrenen nicht bekand wäre..Ja wenn man mit der Zauber-LarerneVer-.suche ansteilet,entweder gewöhnlicher maas-sen des Abends, oder auch bey Tags in ei-nem verfinsterten Gemache, vermittelst desdurch eine kleineErössnung hinein fallendenLichtes; so wird man noch mehreres Ver-trauen zu diesen; Vergrösserungs - Glasehaben. Man kan sich auch flüssige Mate-rien, zwischen zwey von beyden Seiten zu-sammen geleimeten Blattlein von Frauen-