Druckschrift 
Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
501
Einzelbild herunterladen
 

WA

ȀrS

II, AlV

^.'-r

<73p. vm. V-tt Stritten. 501

däßdäs Licht durch die Farben durchfället,weil sie dunckele Materien sind : allein wirwissen ja, daß alle Materien, wenn man sieverdünnet, durchsichtig werden (§.i;6l.II.kixper.). Und demnach ist es kein Wun-der,daß auch dieFarben,wenn man sie dün-neaufträget, durchsichtig seyn. Es wei-set aber auch die Erfahrung, daß, wenn dieFarben zu dicke aufgetragen sind, das Lichtdie Sachen nicht klar und deutlich auf derWand abmahlet. Ich habe selbst der-gleichen Bilder, die mir den besten Farbengeinahlet seyn: aber weil sie zu dicke sind,sich nicht klar und deutlich prLlenüren.Warum die Bilder durch die Uefruokion Warumso vergrößert werden, wist ich hier nicht um-ste ver-ständlich ausführen. Für diejenigen, wel- sErtche in der Dioptrick, darinnen alles aus ih- ^ren Gründen erwiesen wird, sich nicht um-gesehen, erinnere ich bloß dieses. Wirwissen aus andern Versuchen (§. i;o l'.H.Lx^er.), daß Sachen, die von dem Glaseweit weg sind , sich hinter ihm viel kleinerabmahlen als sie sind, weil die Strahlen,welche im Durchgänge gebrochen werden,bald zusammen kommen: denn wenn sie soweit hinter dem Glase sich mit einander ver-einigten , als die Sache vor ihm von ihmweg ist, so wäre das Bild so groß wie dieSache; kämen die Strahlen hinter demGlase in einer grossem Weite zusammen,

Ii z als