500 Enp. VIII. Von Sinnen.
legenheit dergleichen Wercke zu fthen bs- ^kommet, wo diese Arten der Gläser das Dihre mit dazu beytragen.
Bonder §. 114. Aus den bißher beschriebenenßauber- optischen Gläsern und Instrumenten pfle- 7 ^Laterne, get man andere zusammen zu setzen,die man
theils zur Vergnügung des Auges, welches - 7 -„ . sich nimmer satt stehet,rheils auch zuVersu-
x-k '72. ' chen gebrauchen kan, die in Erklärung der ^7Natur dienlich seyn können. Hieher gehöret ^'7dieZauberlarerne die aus einemHohlspie-gel ^.6 und 2 geschliffenen Gläsern El) und Ä >Lk' bestehet. Im Brenn- Puncte des Spie- Ä"gels stehet eine starckeLampe,deren Licht derSpiegel häuffig zurücke wirfft, damit das ZSBild, welches man in O» hinein schiebet,siarck erleuchtet wird. Die geschliffenen OsGlaser EI) und E? sind von einer nicht gar Wzu grossen Kugel, und also viel erhaben, und ^in eine Röhre, die sich verschieben lasset, ein-gesetzet,damit man sie recht stellen kan, wiees nöthig iji. Durch sie erhält man, daß das ^ -Bild, welches in 6bl stehet, an der Wand ^mehr als in Lebens-Grösse mit Farben, da- ^mit es gemahlet ist,abgemahlet wird, jedoch ^nur m einem finsteren Gemache, damit ^nicht das Licht, welches sonst aufdie Wand 4.fället, das Bild schwächet und es unkännt-Warum lich machet. Man weiß ja, daß das star- 7 ^
dieLilder cke Licht die Farben annimmet,wo es durch- ^Farben ^rhet. Es scheinet zwar vielen wunderlich,haben. - ' daß