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Dritter Theil (1729)
Entstehung
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498
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498 dp. vm. Von SlNttett.

Vitra xo-I^oxrra.

Fab. XII.ki§. 70 .

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wenn es auf den Gebrauch einer Wahrheit

kommet,gielt es gleich viel, ob man sie durch . ^die Erfahrung oder die Vernunfft erkandthat. Unrer die optischen Instrumente wer- ''Hden ferner diejenigen Gläser gerechnet, da-durch man eine Sache mehr als einniahl r-dsicher. Es sind aber derselben zweyerley. Ff-Einige verkleinern die Sachen, welche sievervielfältigen; die andern lassen ihre Glä- ^ser unverändert. Die ersten bestehen wie xLFern-Gläser aus zwey verschiedenen Glä-fern, einem Objeciv - Glase und einem Au- s. <gen-Glase. Das Obiectiv-Glaß in ^.6ist von beyden Seiten oben geschliffen, vonder inneren aber mit vielen kleinenGfübleinversehen, darinnen eine grosse Erbeis liegen ^kan. Diese Grüblein sind so wohl als dasplatte Glaß geschliffen und so nahe an ein-ander als angehen will. Ich habe in meinem ^bißwO und daher stellet es auch eine Sache ^i2o mahl vor. Je kleiner diese Grüblein ^sind, je kleiner sehen die Sachen aus (§.148 HII. 1 i.xper.). In d) ist ein kleiner ^Glaß, das von einerSeite hohl,von der an- .Hdern erhaben ist, und zwar von derjenigen AArt der ?vlLnissorum > die eineni erhübe- Hnen Glase gleich gelten (§. cit. 1 . II.Lxp.).

Es dienet dazu, daß die Strahlen, welche ^durch die Grüblein durchfallen , die man E'als lauter kleine Hohlgläser anzusehen har, Hauch alle ins Auge kommen: welches nöthigist, woferne man eine Sache so vielmakl se-

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