M VM. Von Sinnen. 497
vvlssb),welches er anfangs selbst bewundert Dermir.und hochgehalten, ehe er gewusi, wie es zu- E desgieng. Cs hatte nemlich ein Künstler einen A^xu'Dük- verschlossenen Kasten, darein er durch einen x.^.^A.'* engen Ritz hinein sehen ließ: oben war er zuMW und von der einen Seite unten ein Loch, da-»Am mit das Licht hineinfallen konnte. WennÄK man nun durch den Ritz hinein sähe, so säheman eineKugel, von sich selbst aus k' in L.
Mik aus L in v, aus I) in L und so weiter in derMiüA freyen Lufft hinauf steigen. Der gantzöKunstgriffbestund darinnen, daß das kri-«W lma. wie vorhin beschrieben, vor den Ritzl«iW gestecket war und der Boden dadurch zuM oberste erscheinen muste. Der Herr vonrk« Tschrinhausen hat erst den Kasten vonM aussen betrachtet,wo dasLoch war,und acht
M gegeben, wo man es von innen gesehen, da-M bey durch denFinger hineingreiffen und das
ß W krikm-i gefühlet: allein wenn ihm die Ei-OP genschafften des kriimätis und derande-ZW ren geschliffenen Gläser wären gelauffig ge-Ayi« wesen, so würde er gleich anfangs ohne vieleM Mühe und Verwunderung durch einen ei-D,c!i nigen Schluß das Kunst-Stücke heraus-rO Zebracht haben. Ich meine hieraus siehst Erinne«>> man, daß , wer in Wercken der Kunst zu rung.
rechte kommen will, auch die Eigenschafften^ geschliffener Gläser wenigstens durch Er-^sil' fahrung sich bekandc machen muß. Denn(L^nnk^ez.Tti.) Ji wenn
(t>) LlsUiciu« lUent. xsrt. s.x. m. I§6. r§7-