496 (>p. VM. V-n Sonett. ^
Wenn man den WinckesXL nach der Län--ge des kritmatis lang an der Nase herumrer leget und man macht das rechte Auge zuund wendet das krilma herüber gegen das ^lincke Auge, so sichet man darinnen das, ^was hinter einem zur rechten Seite ist, als .wenn es dem Auge entgegen stünde.Wenn '.
man die breiteFläche deskrilmatisgerade für das Auge hält; so sichet man, ''was bey dem Auge zur Seite ist, gegen über ^'demAuge,als wenn es voreinem stünde, > vund zwar nach der Breite gar sehr vergrös-sert. Wenn man aber durch den Winckel -Mzum Exempel zur lincken Seite durchsiehet; Äeso siehst man zur lincken als gerade über, Mwas einem zur Rechten von der Seiteste- Wbet. Dieses werden die vornehmsten Stel- Mlungen seyn, die man dem krilmsü geben L:kan. Man kan auch dasKästlein dazubrauchen, darinnen man vermittelst eines ö,-krilmatis Regen-Bogen hervorbringet(§. 162 1 '. II. I^xprr.). Es ist ein dem r -Ansehen nach schlechtes Instrument, aber xes bringet so viel veränderliches hervor, L,wenn man sonderlich, mit dazu nimet, wasdieFarben angehet (§.,;z.L: I^.l'.Il.Lxp.), Hals man sich kaum vermuthen solte: da-her es zu allerhand Erfindungen in der ^Betrug Kunst Anlaß geben kan. Der Herr vonder Sin- Tschrrnhausen erzehlet ein Exempel hier-