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Dritter Theil (1729)
Entstehung
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486
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486 Cap. VIII. V-Il Sitinen.'

verschieben lasset. In dieser Röhre ist einbeyderseits erbaben geschliffenes Gläßleineingesetzet, welches die Stelle der Crystaiti-nen Feuchtigkeit vertritt. Zn die andershalbes Kugel wird gleichfalls hinten einrundtes Loch gemacht, aber viel weiter alsdas in 6, als etwan 12 Linien weit, damitman eine höltzerne Röhre 6 hinein steckenkan. In diese wird ein mattgeschliffenesGlaß eingesetzet, so von beyden Seiten ebenist und das Häutlein im Auge vorstellet,wo sich die Sachen abmahlen. Die Er-öffnung dieser Kugel L habe ich gegen dasLicht gehalten und die Röhre k'O so lan-ge gewendet, biß sich das Licht auff demmattgeschliffenen Glase deutlich gezeiget,' wie vorhin in dem Grunde des Auges.Ich habe bald darauff die Eröffnung derKugel U gegen andere Sachen gekehret,so haben sie sich abermahls hinten aufdemmattgeschliffenen Glase, wie vorhin imvekgtek« Grunde des Auges abgemahlet. Der ei-«hung mir nigeUnterscheid war dieser, daß die Bil-d«m"a- dn in dem künstlichen Auge etwas grössereurlichen. waren als in dem natürlichen, wovon dieUrsache leicht zu sehen. Nemlich das ge-schliffene Glaß hatte seine erhabene Flachevon einer grösseren Kugel als die Crystalli-ne Feuchtigkeit: es ist aber bekandt, daßin diesem Falle auch die Bilder grösserseyn müssen (§.149.1*. II. Lxper.)