^ Op. VIII. Von SlNtten._48z
!^A, das Papieräber hinter ihr hält. Man kanE/lM, §uch, wie angiebet, in ein Bret
»ach der Grösse des Auges ein rundtes Loch»W schneiden lassen und das Auge Hineinsetzen.
Denn wenn man dasselbe gegen Sachenhält, welche von der Sonne starck erleuch-iet werden, und man stellet sich darhinter;si>
G»- ist unser Auge im dunckeln und man kan
die abgemahlten Sachen wie vorhin dasß ch Licht im Ochsen-Auge sehen. Ich habeMch das Bret indas Fenster eines verfinsterten«W Gemaches gesetzet und die gegen- über ste-llt« stende Sachen gar deutlich auf dem über
E das Ochsen-Auge hinten angekleibeten
Miy Häutlein erblicket. Nach diesem habeich
M ein künstliches Auge verfertigen lassen, da- ?»!,.' xn.
O mit ich beyde gegen einander halten konnte, ^>8-67..»» Ich habe zwey halbeKugeln im Diameter ^ckchrei-O ohngefehr 2 Zoll 8 Linien von Holtze drech-
M setn lassen , die man vermittelst einer Fuge Au-W in gar leichte an einander stecken konn- gcs.
M te. Jn L ist eine Circulrundte Eröfnung
chr« z Linien weit und eine kleine Vertieffung,
M damit man ein rundtes Gläßlein darein
drucken kan, welches verhindert!, daß nichtStaub von aussen hinein fället, und doch^ durchsichtig ist, damit das Licht von
^ aussen hinein fallen kan. Inwendig
ssi bey dem Loche L eine kleine Röhrexj L angedrechselt, darein man eine an-
^ Me ^ stecken kan/ die sich hin und wieder
Hhz M-