Op. VII. Von THLeren. 479
Gll!»
-h«,
>ÜÄK
D'
Dl-
M
ch»
banden, wenn das Geblüte und mit ihmdas Hertze in Bewegung gebracht wird.
§.io8. W ^.n. 17.5. in der Christ-Nacht zwey Bauren rnit einem Studentenvon Jena in einem Weinbergs-Hausleinum einen Schatz zu heben die Geister zube-schweeren vorgenommen hatten und nachdiesem am Christ-Tage nach Mittage tvdt,der Srudenteaber halb todt und sprachloßgefunden worden; so ward ein Gerüchteausgesprenget, als wenn der Teuffel ihnenden Hals gebrochen, diesen aber so erbärnr-lich zugerichtet hatte, weil man insgemeindavor hält, daß die Beschwerung der Gei-ster, welches ein fortgepflantzter Irrthumaus der alten morgenländischen Philos. ist,der aus Mangel der Erkäntnis der Naturentsprungen, nichts anders als eine Citi-rung des Teuffels sey und demnach diejeni-gen bey dem Teuffel Hülffe suchten, welchedie Geister beschweereten, daß sie ihnen imSchatzgraben hülfreiche Hand leisten soli-ten.Da nun aber ausderdamahligmWik-terung bekand war, daß dieLufft in derChrist-Nacht über die maaffen feuchte ge-wesen war, indem wir zwar nicht gantz ge-linde,jedoch auch nicht so kaltesWetter har-ren,daß es gefror; dabey dieGeijtbeschwee-rer ein Kohl - Feuer in dem engen Wein-bergs-Häuslein gehabt hatten: so kam aufdie Vermuthung, ob nicht vielleicht der
Kohl-
VSgr!sterbenvon Koh-lendam-pfe infeuchterLufft.IenaischeGeister
Beschwe-
rung.