Der an«dere Ver-such miteinem gehangenenHlnrde-
Ursache
davon.
'478 (^ 3 p. Vif. «Von Thierett. ^ ^
ser Versuch hat zu dem andern Anlaß gege-- den, den ein anderer lVIeckcus WaltherNeedham in Gegenwart des berühmten 7 'Loyle und anderer zu Oxfurt angestellet. ^Es hat derselbe einen Hund gegangen und ^ihn nicht eher loß geschnitten, als bis erver- .
spüret, daß dasHertzesich nicht mehr bewe- -ge.Sobald er ihn abgeschnitten, hat er ihnohne den geringsten Verzug ausgeschnitten .und durch dieMilch-Brust-Ader, die man sim Lateinischen cluÄum tstorucicum oderauch, weil sie zuerst soll entdeckethabrn, 6uÄum keccsnetianum nennet. AÄhinein geblasen. Dadurch ist das Geblü-te und mit ihm dasHertze wieder in Bewe- Mgung gebracht worden, und der Hund hat ^sein Leben wieder bekommen. Hiedurch 75,-
wird bestetiget, daß wenn das Geblüts un-weit dem Hertzen in Bewegung gebrachtund zwar gegen das Hertze zugetrieben --wird, auch zugleich das Hertze sich zu bewe- v -
gen beginnet. Und demnach erkennet man ^daraus, daß wir vor die wahre Ursache an- ^gegeben, warum das Huhn wieder lebendig Mworden, indem man in die Lunge durch dis ^
Lufft-Röhre hinein geblasen. Man siehst ^aber auch, daß das Leben aus ist, sobald ^daß Hertze stille stehet und mit ihm die Be- ^
wegung des Geblütes aufhöret: hinge- Hgen dieses wieder in dem Augenblicke vor- ^
Han- ^