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Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
477
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( 7 ap. VII. Von Threrett. 477

hineingedlasen, sondern Zweiffel mit einem Wie esBlasebalge, und davon ist es wieder le-hat kön-bend worden. Weil das Huhn keine Re- ««» Wie-gung mehr gehabt; so muß das Geblüte gebendund das, Hertze,welches dasselbe beweget,stille gestanden seyn: denn so lange das Her-tze schlägst und das Geblüte sich beweget,ist ein Thier nicht todt. Derowegen daeswieder lebendig worden, als man Lust indie Lunge geblasen; so muß dadurch dasGeblüte wieder inBewegung gesetzt wordenseyn. Wenn man Lufft in dieLunge hin-ein geblasen; so hat sich dieselbe aus einan-der gegeben und, da sie dadurch die innereLufft im Ober-Leibe zusammen gedrucket,muß auch sie dichter worden seyn,als die äu-sere und diejenige, welche anfangs darinnenwar. Die Lufft, deren Krafft zu druckendergestalt vermehret worden, hat auch stär-cker auf die Adern gedruckt als vorher undsolchergestalt das Geblüte gegen das Hertzefortgelloffen. Da nun dadurch auch dasHertze rege worden, und weder das Geblü-te schon kalt und geronnen,noch etwas sonstverletzet gewesen, welches die Bewegungdes Blutes hätte aufhalten können; so hatgar wohl die in die Lunge geblasene Lufftdieselbe wieder erneuren können und hatsolchergestalt das Huhn das Leben wiederbekommen, welches dasselbe sonst nimmer-mehr würde wieder erlanget haben. Die-ser