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Dritter Theil (1729)
Entstehung
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472
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472 ( 7 ap. VII. Von Thiere».

Warumman den

Lufft ist.

Mar-

ing.

Von Frö-schen imXufftlce-

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Thier durch starckes Athem hohlen hineinbringen: welches auch die Ursache ist, daßes eine Weile starck keuchet, wenn man eswieder in freye Lufft bringet. Man kan a-ber auch sehen, warum man dem Thiere ge-Thiere ge- schwinde zu Hülffe kommen muß, nemlich!u s^ M viel Geblüts bey dem Hertzen

kommen sammlet, welches dasselbe fortzutreibenmuß wenn nicht mehr fähig ist. Will man durch diees ohne Erfahrung dessen versichert seyn, daß dieAdern in einem von Lufftleerem Raumeaufschwellen; so kan man solches in den Oh-ren der Caninichen sehen, als die durchsich-tig sind, wenn sie gegen dem Lichte und dasAuge darhinter stehet, und in denen als-denn die Blut-Gefasse sehr deutlich zu sehensind. Man stehet, daß bey diesem Versu-che vieles zu überlegen vorkommet, und, un-erachtet er so vielfältig angestellet worden,man doch weiter nichts durch ihn heraus-gebracht, als daß dieThiere nicht ohne Lufftleben können. Wenn die Thiere um Luft-leeren Raume verscheiden; so.lassen sie ge-meiniglich etwas von ihrem Unflate fahren.Da nun der Unflat von Katzen heßlich stin-cket; so wird man von ihnen insgemein garschlecht bezahlet, wenn man sie zu Tode ex-xerimenriret.

§. 105. Ich habe auch Frösche unter dieGlocke gebracht und dieLufft ausgepumpet,welche starck aufgeblasen worden, wie eine

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