^ ciap. VII. Von THLeren. 46z
^ und aufder Brust aus. Wie ich die Lufft
' auspumpete; so spürete man starcke Bewe-
M'tz aungen an derBrust,davon sich dieselbe auf
und nieder gab:wenn es gegen die letzte kam,so wurden diese Bewegungen über die mas--W sen schnelle. Wenn ich von neuem LufftVerand«.V hinein ließ, so ward die Haut über dem rung imKropffe über die Körner, welche darinnen Kropffe.M waren, ausgespannet und zwischen sie hin-ein aedrücket,daß derKropff gantz harte an--ä« zufuhlen war und die Körner feste an und-N auf einander lagen. Die Ursache falletÄ!r nicht schweer zu begreiffen. So lange dieDerenUr-«Laube im Lufftleeren Raume, oder wenig-fache.
W, siens der verdünneten Lufft war; sähe derTV Kropff auffgeblasen aus-.sv bald er aber vonder äusserenLufft berühret ward, fiel er nichtV! allein zusammen, sondern zog sich auch an'M die Körner glatt an und wurde zwischen sie^ hinein gedruckt. Derowegenmußdieäu-! sereLuffr stärckr von auffen gedruckt haben,is als ihm die innere wiederstehen konnte. An-
B fangs, ehe das Thier unter die Glocke kam,
wiederstund die innere Lufft der äusserenD und ward der Kropff nicht eingedrückt, fol-^ gends war beyderseits die ausdehnende^ Krafft einerley. Derowegen muß die Lufftaus dem Kropffe heraus gefahren seyn, wieman die äussere Lufft, in welcher die Taube'-ß unter der Glocke war, wegpumpete. Und
'Pt demnach sähe man hieraus, daß das Thier
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