464 (Äp. VII. Von ThrereN. >
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einsmahls eine vornehme Gräfliche vams ^mich bey ihrer Durchreise besuchte, um ei- HnigeCuriositäten zu sehen,und unter andern ^auch verlangte, daß ich einigeVersuche mit ^
der Lufft-Pumpe anstellen möchte; so habe ^
ich ein junges,aber meist erwachsenes Huhn o*,
' zweymahl in vorerwehnten Zustand gesetzek ^und wolte es das andere mahl sterben lassen.
Da es aber schon die Füsse anfieng zu sire-cken und sie begehrte, ich möchte es beym ^Leben erhalten, so ließ ich wieder Lufft von Daussen unter die Glocke und nahm sie weg, jüLWie sich daß das Huhn in ganh freye Lufft kam. MdieThiere, Denn hohlete es starck Athem und richtete Ail^ wieder auf, wollte aber noch nicht auff- Whe wieder stehen und weglauffen.Weil sie nun begierig«rhohlsn. war zu sehen, ob es auch bey dem Leben blei- ^ben und ihm dieserZufall nicht schaden wür- j,,de: so setzte ich es an das offene Fenster, L»wo ein freyer Zufluß von Lufft war. Da- ^selbst saß es auf einer Stelle stille und Mschöpffte immerfort frische Lufft, biß es end-lich aufsprung und fortlieff, auch mit den ^andernHühnern,als es wieder zu ihnen kam ^herum lief, ohne daß man spüren konnte, ^daß ihm etwas wiederfahren wäre. Ich ^merckte bey den Vögeln eine Bewegung ^auf der Brust. Damit ich sie nun in allem ^recht wahrnehmen möchte; so nahm eine ^alte Taube und rupffte ihr auf dem Kropffe ^alle Federn und die nächste dabey am Halse ^
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