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Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
461
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Op. VII. Von Thieren. 4 ^r

bald er alles überall wohl verwahret hatte,damit von aussen keine Lufft in den Blase-balg kommen konnte; hat er ihn von einan-der gezogen; so ist die Lufft durch die Lustt-Nöhre in die Lunge hinein gedrungen undhat sie aufgeblasen.Sobald er aber denBla-sebalg wieder zusammen gedruckt; ist dieLufft aus der Lunge durch dieLufft-Röhrswieder heraus gefahren und die Lunge zu-sammen gefallen. Wenn der Blasebalg EkkiaKutgvon einander gezogen wird und nicht unten,wie in den andern (§. 79.1. II. Lxper.), einVentil ist, dadurch die Lufft von aussen hin-eindringen konnte; so muß die innere Lufft,welche um die Lunge herum ist, sich durchden gantzen erweiterten Raum ausbreitenund dünner werden (§.8o.1.I.Txper.).Derowegen breitet sich auch die Lufft in derLunge aus und bläset sie auf (§.loo):welcheSman augenscheinlich wahrnehmen kan,wenn man die Luffc-Röhremitdem Fingerverstopfft, indem man den Blasebalg voneinander ziehet, damit von aussen keineLufft hinein kommen kan. Wenn nun dieLufft innerhalb der Lunge sich durch einenwetteren Raum ausgebreitet, als vorher,so rst sie dadurch schwacher worden als disäussere (§. 8i.'I'. I. Txper.) und mußdemnach die äussere durch die Lufft-Röhrehlneinschlessen, biß die innere Lufft in derLunge und die im Blasebalg um die Lunge