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Dritter Theil (1729)
Entstehung
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460
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460 Op. VII. von Thl'erett. ^

Röhre Lufft hinein und es ward dasselbe h-

wiederum völlig und bekam seine weißlichteFarbe wieder. Da die Lufft bloß durchdie Lufft-Röhreund ihre Aestlein führet, Ln- >dem man hinein blaset, und gleichwohl da- ^

durch aufgeblasen wird; so müssen endlichdie kleinen Achtem in die übrige Materie ^der Lunge gehen, wenn sie aufgeblasen wird.Woraus Damit ich nun sehen möchte, wie sie sich L <davon aufblasen lässet; so habe ich ein klei-^ ' nes Scheiblein Lunge unter das Vergrös- ^serungs - Glaß gebracht und oben, wo esdurchschnitten war,nichts als ein Vläselem Mneben den; andern gesehen. M

Besonde- 102. Der berühmte lVleciicns Wils

ein Engelländer, hat zuerst (3) einen dt!der Lunge besonderen Versuch mit der Lunge angestel- ^

^ let, den man durch dasjenige, was ich je-tzund vorgebracht, begreiffen, auch dessen tzsErfolg vorher sehen kan.Er hat einen Bla- 22

sebalg machen lassen, darinnen eine Lunge LxRaum hat,und dessen Lufft-Röhresoweir, ^

daß dieLufft-Röhre der Lunge darein passe- U,te.Damit er dieLunge hinein bringen konn- ^techat er oben ein rundtes Loch in ziemlicher WGrösse ausschneiden lassen, und, daß er se- ^hen konte,was die Lunge für Veränderen-gen hätte,so bald diese hinein gewesen,mit ei- ^

ner grossen Glaß-Scheibe verwahret. So ^

(z) kk^llcotkeolvA^ verksm x>. m. 148. '»!>