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Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
459
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Op. VII. V<-rr Thl'erett. 459

vöräegangen wäre. Ich habe auch wohldieLussr-Röhrevestvcrbunden,unddiegan-tze Lunge unter einen grossen Recipientengebracht, und es mit ihr eben so, ,we mitdem kleinen Lappen oder einem einigenStncklein davon gefunden. Hingegen Noch emnahm ich auch ein Stücklein Lunge, welches andererich nicht gebunden hatte, und legte es untereinen Recipienten.Als ich die Lufft heraus-pumpere,gab auch dieses sich weiter von ein-ander, jedoch ward es nicht soviel aufgebla-sen wie das vorige, ward auch nicht so weißan der Farbe. Ja wenn man eigentlichdaraus acht gab, indem der Hahn der Lufft-Pumpe eröffnet ward, daß dieLufft unterdem Recipienten darein fuhr; so sähe mangar eigentlich, daß die Lunge sich anfangsHub, bald aber wieder niederfiel: welches ei-ne Anzeige war, daß die Lufft, welche sichanfangs innerhalb der Lunge ausbreitete,indem sie durch die enge Röhre nicht aufeinmahl herausfahren konnte,bald dadurchnach und nach heraus gieng. Nachdem ichwieder Lufft von aussen unter den Necipien-ten ließ; fiel die Lunge gantz zusammen undward gantz welck und von Farbe dunckek-roth: woraus man sähe, daß viel Lufft ausdem Stücklein Lunge heraus gefahren war.Damit ich zeigen möchte, daß dieses undnichts anders die Ursache davon sey;so bließich von neuem durch dasAestleinderLufft-

Röhrs