r88 <^3p. VI. Von dem, was die ^
L-b. ix. welche wir bey dem vorhergehenden Ver- ^49 - grdsserungs-Glase beschrieben. Damit -7man stehet, wie alleTheile zusammen kom- ^men; so habe ich das gantze Vergrösse- ^rungs-Glaß, wie es im Gebrauche aussie- ^bet, in einer besonderen Figur vorge- ^ .stellet.
Beschrei- §. 78- Der Herr Ober - Hoff Prediger 5düng des Teuder in Zeih, der in mathematischen ^Teuren- Wissenschaffren sehr erfahren, absonderlich - ^
nerarSf- ^uch im Glaß-Schleiffen undniechanischenserungs- Künsten eine gar geübte Hand hat, har mirGlases. ein einfaches Vergrösserungs-Glaß verehr ^-r-d.vni.x^, welches er selbst A. ,709 verfertiget Wr>8- 50. und ich zu vielen Observationen bequemer jWals andere gefunden. Weil ich nun auch Wr!anführen werde, was ich dadurch observi- cÄret; so will ich es hier gleichfalls auf eben «die Art, wie die vorigen beschreiben. Das ^Vergrösserungs-Glaß an sich ist nicht viel ^grösser als einHiersenkörnlein,welches obenin bi in eine rundte meßingene Platte ^eingesasset, die im Diamerer i Zoll Linie ^har. Oben in O ist ein kleines Stern- ^Rädlein, welches an seiner Axe feste, aber ^mit ihr zugleich beweglich ist. An diesem ^Rädlein ist von der einen Seite eine ^Schraube 2z Linie lang und das Rädleinselbst ist etwas über z Linien breit und nichtviel über eine Linie dicke. Von der inne-ren Seite dieser Platte, wo das Rädlein
ist. '