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Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
264
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r6§ (lap. V. Von den LuffnLFchern ^

die Höhe gestiegen. Es haben sich bald an ^

ihre Steile andere eingefunden und, wennman genau darauf acht hatte, so konte man >

gar eigentlich sehen, daß die neue Blasen ^eben in dem Orte heraus kamen, wo sich die -altenloßrissen. Weil auch die Lufft- >Skäubiein wie andere stressende Materienzusamnren in eines gehen, so haben sich die ^Blasen vergrößern müssen, wenn aus den ^Lustt-Löchern mehrere Lufft dazu kommen.

Allein da die Lufft sich auch weiter ausbrei- "

tet, wenn man mir Auspumpen anhält (§. h80.1.1. Lxp.); so haben auch diese Blase- .

lern vermöge ihrer ausdehnenbenKrafft sich ss-vergrössern müssen,indem dieLufft unter der ' b«Glocke mehr verdünnet ward. Wenn Ärman die Lufft wieder von aussen unter die üLrGlocke ließ; so zog sich das Wasser in dieBlätter hinein und ward dadurch ihre Far-be geändert. Wenn man dieses alles er-weget, was bey gegenwärtigem Versuche Ävorkommet; so sicher man, daß in den Blät- ',

tern der Bäume und Kräuter besondere 7''Me sie Lufft-Löcher sind; daß dieselben auf der ver- itz i,

beichaffen Seite des Blakes in einer weit grös- U,seren Menge anzutreffen sind, als auf der Lrechten ; daß das Wasser sich durch die t«,Lufft-Löcher in die Blätter und Pflantzen ^hinein ziehen kan. Man solte freylich ver-meinen, weil der Thau die Blätter von der ^

rechten Seite befeuchtet, auch sie daselbst

von r