r6§ (lap. V. Von den LuffnLFchern ^
die Höhe gestiegen. Es haben sich bald an ^
ihre Steile andere eingefunden und, wennman genau darauf acht hatte, so konte man >
gar eigentlich sehen, daß die neue Blasen ^eben in dem Orte heraus kamen, wo sich die -altenloßrissen. Weil auch die Lufft- >Skäubiein wie andere stressende Materienzusamnren in eines gehen, so haben sich die ^Blasen vergrößern müssen, wenn aus den ^Lustt-Löchern mehrere Lufft dazu kommen.
Allein da die Lufft sich auch weiter ausbrei- "
tet, wenn man mir Auspumpen anhält (§. h80.1.1. Lxp.); so haben auch diese Blase- .
lern vermöge ihrer ausdehnenbenKrafft sich ss-vergrössern müssen,indem dieLufft unter der ' b«Glocke mehr verdünnet ward. Wenn Ärman die Lufft wieder von aussen unter die üLrGlocke ließ; so zog sich das Wasser in dieBlätter hinein und ward dadurch ihre Far-be geändert. Wenn man dieses alles er-weget, was bey gegenwärtigem Versuche Ävorkommet; so sicher man, daß in den Blät- ',
tern der Bäume und Kräuter besondere 7''Me sie Lufft-Löcher sind; daß dieselben auf der ver- itz i,
beichaffen Seite des Blakes in einer weit grös- U,seren Menge anzutreffen sind, als auf der Lrechten ; daß das Wasser sich durch die t«,Lufft-Löcher in die Blätter und Pflantzen ^hinein ziehen kan. Man solte freylich ver-meinen, weil der Thau die Blätter von der ^
rechten Seite befeuchtet, auch sie daselbst
von r