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Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
246
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Beschrei-bung desVers«,ches.

Lufft-Lö-cher imHvltze.

246 (Üap . V. Von den Luffe Löcher», ^

und durch das Loch die Röhre mitQ üeck- ^silber gefüllet, bis sie gnntz voll ist. Wenn ^man den Boden wieder feste verschraubet, >daß daselbst kein Quecksilber heraus kan; g.'so richtet man das Instrument auf und dasQuecksilber verbleibet in der Rohre. So- :bald man aber die obere Schraube eröffnet, ,<sänget das Quecksilber an in der Röhre zu-fallen und dringet rings herum in einembreiten Streiffendurch das Holh her- Oaus. Indem es heraus kommet, sind die ^StückleinQuecksilber sehr kleine: sie rinnenaber bald in grössere zusammen und fallen '<herunter.Damit nun das Quecksilber nicht ^verlohren gehet, sehe ich das Instrument in 'Eeinen Napp von Porcellan, der inwendig fssglatt ist,so kan dasQuecksilber besser zusam- tz'.men fliesten und hangen sich nicht hin und s gwieder kleineStäublein an.Da ich das In-sirumentöfftersgebrarichet, so istder breite ---Streifen rings herumk'Qgantz schwarhlicht 'sworden,daß man ihn von dem übrigenHol- .'

tze gar wohl unterscheiden kan.Jch habe gar ' 'eigentlich acht.darauf gegeben, wo dasKüglein von dem Quecksilber herauskom-men, und gantz deutlich wahrgenommen, icuabsonderlich zuletzt, wiedie Bewegung et-was langsam war, daß dasQuecksilber im-mer in einem Orte heraus gegangen. Die- -e,ses hat mir Anlaß gegeben durch das Ver- g,grösserungs-Gkaß nachzusehen, ob nicht be-

son-