r^4 Oip. V. Vsn den Lusfc-Löchem
Wasser wie durch ein Sieb durch, zu dmSeiten aber dringet es nur hin und wieder,und zwar anfangs mit einem SchaumeBeschaf- durch, weil nemlich die Lufft in den Lufft-Löchern zugleich mit durchgehet (§. 6;). EsÄer im ^lgen diese Umstände, daß dieLuffr-LöcherHoltz«. nach der Länge des Holtzes durchgehen undgleichsam Lufft-Röhren machen , wie ichschon anders wohin von den Früchten ge-zeiget (§-16; l'. I. Lxper.). Ich habe inDie Glocke immer Wasser nachgegossen, sohabe ich soviel Wasser in den Recipientenbringen können, als ich verlanget. So-bald ich aber keines mehr nachgegossen, sindzuletzt schäumende Blasen durchgegangen,da nemlich die äussere Lufft durchgedrun-gen und das in den Lufft-Löchern enthalte-ne Wasser zugleich mit durchgestossen.Undeben hieraus stehet man,daßLufft undWas-ser durch einerley Weg durchgehen: wel-ches hauptsächlich durch gegenwärtigenVersuch zuzeigen war.
Lneckssl- 6.67. Dam ir ich ferner zeigen möchte,der drin- daß auch das Quecksilber durch die Lufftlö-cher des Holhes öurchkommen kan; so ha-A'wer deö be ich dazu folgendes Instrument verfertl-Holtzes. gen lassen. i>! ein Gefäßlein, welchesi'sb. v. aus festem Holhegedrechselt und inwendigr-8- so wie eine Glocke platt ausgehöhlet ili.Sei-ne Höhe ist i Zoll 4 Linien, der DiameteeBefchrei- im Lichten I Zoll z Linien, die Dicke desbung des ' ^ Hyf-
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