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Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
241
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«nd Durchlöcherung der Lorper. 24»

hiHdherwanckte, endlich'durch seinsSchweere herunter fiel. Kaum war dasWasser herunter gefallen , so war schonwieder anderes in dem Mittel-Puncte zu-sammen gelausten. Und wenn ich es gantzabtrocknen wollte; so war ich kaum mit demleinenen Tuche, welches die Nasse in sich ge-zogen hatte, von dem Boden weg, da schonwiederum das Wasser hm und wieder her-vor drang und sich wie vorhin im Mittel-Puncte zusammen zog. Da es beständigso fort tropffre, zweiffek ich nicht, eswärdegantz ausgelauffen seyn, wenn es die Zeithätte leiden wollen, so lange zuzusehen. Ich Erirmr^habe dieses Gefässe schon sehr viele Jahre rung.und es in der Sonne stehen lassen, daß esstarck ausgetrocknel: allein der Versuchist ein Jahr wie das andere von statten ge-gangen, wenn ich ihn angestetlet. Es er-hellet hieraus, daß das Wasser nicht allemin die Luffr-Löcher des Holtzes hineindrin-get, wenn die Lufft heraus ist, sondern sichauch durch dieselbe frey durch beweget, 0^gleich von der Seite , wo Herausgehetz,die Lufft noch wiederstehet, und also zu die-ser Bewegung der Druck auf das Wassel:der Lufft zur andern Seite nicht zu stattenkommet. Und eben dieses ist die Ursache-,warum die Bewegung fi) langsam ist. Um ^»K. v.Nun diefts deutlich zu zeigen; habe ich eine ri§. LS.'Glocke von lindenem Holtze drechseln las-

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