240 Op. V. Von den Lufft-Löchern
Höhe von 7 Zoll y Linien, und ; Linien >>-dicke. Dieses Gefässe habe ich voll Wassergegossen und unter die Glocke auf den Tel- Aler der Lufft-Pumpe gesehet. Nachdem ich >die Lufft heraus gepumpet; so hat man bey .jedemZuge eine grosseMengeBlasen in demWasser aufsieigen sehen , damit diejenigegar nicht zu vergleichen , welche sonst ausdem Wasser zu gehen pflegen (§. 148.I'. " 7I.Lxper.); woraus überflußig zu ersehen, '-daß die viele und häufige Lufft nicht allein ^aus dem Wasser, sondern grösien Theils -r?dem Holtze, daraus das Gefässe gedrech- ^seltwar, herausgegangen. Ja wenn man Mdie vieleLufftund die Kleinigkeit der Bla- s.^-sen mit derjenigen vergleichet, die sonst ausdem Wasser zu gehen pfleget, wenn man es ^ 7in einem Glase hat; so wird man leichtmit mir einig werden, daß man die letztere -für so geringe anzusehen hat, als wenn siein gegenwärtigem Falle gar nicht zugegenwäre. Als ich die Lufft von aussen wieder -unter die Glocke ließ; konnte man gar ei- ...gentlich sehen, daß das Wasser im Gefässe, ^ob zwar nicht viel, doch in etwas abnaym ^und solchergestalt in die Lufft - Löcher an stat ^der Luffr hinein drang. So bald ich dasGefässe heraus nahm und in die Höhe hielt; ^sähe man, daß hin und wieder das Wasser "
durch den Boden heraus drang, welches in 7^der Mitten zusammen floß und, indem es ^
hin