Holtz
dringet.
rzg V. V-ttdenLusfrsLöchern
nungist, kcm-man so wohl durch dieVer-nunfft erweisen, als durch tüchtige Erfah-rungen bestätigen. Wenn von aussen kei-ne Lufft durch das Holtz durchgienge, son-dern nur die aus seinen Lufft-Löchern unterdie Glocke hinein dringete; so würde dieLufft unter der Glocke nicht so dichte als wiedie äussere. Dettn die in den Lufft-Löchernbeginnet sich auszubreiten,weil die unter derGlockeschwächerist als sie , nachdem siedurch das Auspumpen verdünnet worden(§. rr;. 1.1. Txper.). Indem sie sich aberausbreitet und zum Theil in die Glocke füh-ret, wird sie auch selbst verdünnet und da-durch schwächer(§. 8o 1.1. Lxp.).Derowe-gen kan sie sich nicht weiter hinein bewegen,als biß die Lufft unter derGlocke mitderver-dünneten in den Lufft- Löchern einerleyStärcke und ^Dichtigkeit hat. Weil nundie verdünnete in den Lufft-Löchern nichtmehr so starck ist als die äussere, als mit wel-cher sie anfangs einerley Krafft hatte; sokan auch die unter der Glocke nicht so starckseyn als die äussere, woferne von aussen kei-ne hinein dringet. So lange die Lufft un-ter der Glocke etwas schwächer ist als dieäusere, wird die Glocke etwas angedruckt,mid würde sie demnach niemahls vorsich gantz loß gehen, wenn von aussenkeine hinein dringete. Da nun aber derVersuch zeiget, daß, so bald das Geräusche
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