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Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
236
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rz6 Op. V. Vsnden Luffc-L^ckern.

stärcker aufsieundden Teller drucket, alsdie innere, welche durch das Auspumpengeschwächet worden,zurücke drucker.Wenndemnach nach einer Weile die Glocke wie-der loß wird, so muß von aussen so viel Lufftvon neuem darunter kommen, alsherauö-gepumpet worden war. Nun kan die Lufftnirgends hinein kommen, als durch dasHoltz. Derowsgen ist klar, daß in demHoltze von der ihm eigenthumlichen Ma-terie leere Räumlein sind , dadurch sichErNa. die Lufft frey bewegen kan. Da das Ge-

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^ng des dusche so lange dauret, als die Glocke noch

ulst.

Kbes der den Teller anhält, so lange aber die inne-

durch das re Lufft schwächer ist als die äussere; so siehetHoltzdrin- man klärlich, daß die Lufft,hvelche durch'enden die Lufft-Löcher hinein dringet, dasselbe ver-

ursachet : welches um so viel weniger zuverwundern ist, weil der Schall in nichtsanders als in einer Bewegung der einzeleuLufft - Stäublein bestehet (§. y.) DieLufft-Löcher im Holtze sind nicht groß,weil man sie sonst sehen würde, undaus ihnen dringen nur Lufft-StäuMn,wenn man es nach meiner Manier unter-suchet (§. i 6 l D I. Lxper). Es ist wohlwahr, daß der Schall sich sehr schnelle be-weget (§.n): allein es ist auch bekandt,daß, wenn eine flüßige Materie und selbstdieLufft die häuffig an einem Ortevorhan-den, nur durch eine enge Eröffnung einen

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