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Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
144
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»44 Osp.IV.Vottdenks^armettn.

Wo einCompaßnicht zugebrau-chen.

Wie diePole derNadel geändertwerden.

Vorsich-tigkeit inVerwah-rung derMagne-

ten.

Fenster setzet, das gegen Morgen lieget, undist etwan ein Gegitter von eisernen Stä-ben davor; so zeiget die Magnet-NadelOst und West. Und dieses ist eben dieUrsache, warum man in Eisen - Bergwer-cken keinen Compaß gebrauchen kan, dersonst bey dem Marckscheidenso gute Dien-ste thut. Auch lernet man hieraus über-

haupt,daß, wo man einen Compaß gebrau-chet, kein Eisen in der Nähe seyn muß, weilsonst die Nadel dadurch irre gemacht wird.Gleichwie aber der Nord- Pol eines Ma-gnetens denSüder-Pol derNadel nach sich' ziehet, hingegen den Nord - Pol von sich ja-get; so kan man auch in einem Augenblickemachen, daß die Nadel beständig verkehrtstehet. Nemlich man darf nur den Nord-Pol der Nadel an dem Nord-Pole desMa-gnetens oder ihren Süder-Pol an seine»»Süder-Pole streichen; so wird augenblick-lich der nördliche Theil zum südlichen undhingegen der südliche zum nördlichen ge-macht. Wir finden, daß es den Magne-ten Schaden thut und sie um ihre Krafft ge-bracht werden, wenn sie lange so liegen, daßihre Pole nicht gegen die gehörige Weltge-genden gerichtet find, und bey den Magnet-Nadeln, die sich gar leichte in ihren gehöri-gen Stand setzen, hat man gleichfalls zu-vermeiden,daß sie nicht durch nahe gelegenes

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