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Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
126
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ir6 Oap. IV. V-tt den Magneten

Magnete HOL und LObl anzutreffen; sohabeich ebendiese Versuche bey ihnen wie-derhohlet und in allem einerlei) Fortgangverspüret.

Magnet«- ^ habe schon erinnert, daß,

schcMate- wir Eiaigkeit und Uneinigkeitder Pole nachdencken, solches uns Anlaßgiebet, die Ursache der wunderbahren Ei-genschafften des Magnetens zu entdecken:damit wir nun dieselbe finden mögen , sowollen wir überlegen , was die Versuchean die Hand geben. Die Nadel M han-get an dem Magneten HOL gerade her-unter , wie es ihre Schweere mit sichHrin-e ge<: so bald ihr aber der wiedrigePol L desLurch eine andernMagnetens LObl nahe kommet,be«andere weget sie sich von L bis in I (§. ;8). Dafortgestos- kein Cörper, der in Ruhe lieget, sich selbstssn wird. bEgen kan, sondern von aussen ein ande-rer, der in Bewegung ist, an ihn stoffen muß<§. 664. lVIet.); so kan sich auch die Nadelnicht von sich selbst aus OL in VI bewegen,sondern es muß etwas von aussen an sie stos-sen, das stärcker ist, als sie durch ihreSchweere wiederstehen kan , und ihr dieBewegung von L in I mittheilet. DerPol L des Magnetens LOH berühretdie Nadel nicht und also wird sie vonihm nicht weggestossen: unterdessen er-folget gleichwohl die Bewegung in demAugenblicke als der Pol L ihr nahe

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