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Dritter Theil (1729)
Entstehung
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124
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l!4 Läp. IV. Von den Magneten.

Einigkeitund Un-einigkeit

r.K.iv.Lig. 19

Pol des einen und Suder-Pol des andernsind miteinander einig.

§. ;8. Wir werden nach diesem sehen,daß nichts geschickter ist uns ausdie UrsachedesMagnetens zuführen als die Einigkeitwird und Uneinigkeit ihrer Pole. Deroivegendurch achte ich auch für nöthig dieselbe durch deut-Vsriuche lichere 'Versuche zu erläutern, dabey manerläutert. Ms umständlicher anmercken kan,was beyihrer Einigkeit und Uneinigkeit vorgehet.Ich Habs demnach an den Nord-Pol U deseinenMagneren eine grosse Neh-Na-del VL angehangen, welche durch ihreSchweeregegen den Horizont perpendicu-lar gehalten ward, oder, wie man insge-mein zu reden pfleget,gerade herunter hieng.Nach diesem habe ich einen andern Ma-gneten dergestalt gegen die Nadel

I)L gehalten, daß der Nord-Pol I? mit demEnde der Nadel parallel war, jedoch ihnbey weitem noch nicht berührte, so hat sichdie Radel H gehoben , um den Mittel-Punct v biß in I beweget und zwar demPole k'desMagnetens k'Qdk gegen über,ist auch nicht eher zurücke gefallen, biß derMagnet wieder zurücke gezogen,

oder der anderedaran die Nadelhieng, weiter von ihm entfernet ward.Wenn ich den Magnet k'Ob; von der an-dern Seite hielt, daß erzwischenden beydenPolen des Magneten stund, so ward

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